Unser Roman: Was ich noch im Kopf habe

Magie – das ist das, was als feste Größe von all dem übrig geblieben ist, was wir vor einer Ewigkeit schonmal besprochen hatten, als uns die Idee kam, einen Blog zu erstellen und dort den Schreibprozess einer gemeinsamen Geschichte festzuhalten. Mit einzelnen Figuren, möglichen Handlungssträngen, was man eben so überlegt, wenn man eine Geschichte plant.

Worum könnte es ganz grob gehen? Was für Figuren könnten vorkommen? Und wie genau soll es geschrieben werden?

Ich möchte hier heute einmal aufschreiben, was mir noch so im Kopf geblieben ist von dem, was wir mal besprochen hatten. Einfach nur, um es schwarz auf weiß zu haben, um später darauf aufbauen zu können. Eventuell wird etwas vollkommen verändert. Vielleicht passt einem von uns etwas nicht mehr. Im Prinzip ist ja noch nicht viel da. Das heißt, wir haben alle Möglichkeiten.

Als sehr ehrgeizig würde ich unser Ziel bezeichnen, etwas über Magie zu schreiben, das noch nicht klischeehaft in Filmen verwurstet wurde. Etwas, das Magie irgendwie wirklich erscheinen lässt, sie lebendig macht und vorstellbar in der Welt, in der wir leben. Ein bisschen mindfuck-mäßig. Das weiß ich noch, dass wir das damals zueinander gesagt haben. Was noch? Was kam noch bei unserem Brainstorming heraus? Wir standen rum, redeten drauf los, Kaffebecher oder Süßkram in der Hand. Wichtig war uns schließlich vor allem eins: Wir sind drei, also könnten wir versuchen, einen Roman aus drei verschiedenen Perspektiven zu schreiben. Jeder hat seinen eigenen Charakter, über den er schreibt, Kim einen, Dino einen, ich einen. Jeder erlebt Dinge im Bezug auf diese besondere Art der Magie, die ihn weiterführen. Dann muss es immer wieder Kapitel geben, in denen sich die Charaktere treffen, die Storylines sich kreuzen. Die Frage dabei: Wie schreibt man die dann? Gemeinsam? Oder bekommt jeweils einer von uns die Aufgabe, die anderen beiden Charaktere in seine Storyline mit einzuflechten? Das müssen wir noch immer klären. Wenn das tatsächlich klappen sollte, könnte das eine ziemlich coole Art werden, eine Geschichte zu erzählen. Es kommt selten vor, dass man eine Geschichte liest, die aus völlig verschiedenen Schreibstilen besteht. Kann sowas klappen? Wir werden sehen. Vielleicht kann das ihren Reiz ausmachen. Vielleicht klingt es aber auch einfach nur komisch.

Wir haben jetzt, Juni 2017, beschlossen, uns regelmäßig alle zwei Wochen zu treffen und all diese Fragen zu besprechen, die uns so kommen, wenn wir an unseren Beiträgen für den Blog sitzen. Und was bei unseren Gesprächen herauskommt, wollen wir euch dann hier mitteilen. Unsere Gedanken dazu, was finden wir gut, was schlecht? Wo sind wir zuversichtlich, wo sketpisch? Gibt es Neuigkeiten zu den Charakteren, können wir sie euch schon vorstellen? Was können wir als neue Resultate festhalten, was ist also schon umsetzbar? Und so weiter.

 

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